IRLAND - IHR LEITFADEN FÜR EINEN NEUEN ANFANG


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Geografische Gegebenheiten

Die Insel Irland liegt im Nordwesten Europas.
Fläche: 70.282 km2 [Nordirland:14.139 km2].

Klima

Vom Golfstrom geprägt und mit Winden hauptsächlich aus dem Südwesten, ist das Klima ausgeglichen und die Temperaturen gleichen sich im gesamten Land. Die kältesten Monate sind Januar und Februar mit einer durchschnittlichen Lufttemperatur zwischen 4°C und 7°C, während Juli und August die wärmsten Monate sind (14°C bis 16°C). Extreme Lufttemperaturen unter -10°C oder über 30°C sind sehr selten.

In den tiefer gelegenen Gebieten liegt der jährliche Niederschlag zwischen 800 - 1200mm, reicht aber von unter 750mm in einigen östlichen bis zu 1500mm in westlichen Gebieten. In den Gebirgsregionen kann der jährliche Niederschlag 2000mm überschreiten.

Bevölkerung

4,5 Millionen
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Central Statistics Office Ireland; www.cso.ie

Sprache

Englisch wird als zweite offizielle Sprache anerkannt, aber es ist die Sprache am Arbeitsplatz außerhalb der Gaeltacht-Gebiete, in denen Irisch weiterhin gesprochen wird.

Religion

Die irische Verfassung garantiert die Freiheit von Glauben und die freie Ausübung von Religion für alle Bürger.

Politik

Im Dezember 1921 wurde ein anglo-irisches Abkommen unterzeichnet und 26 Verwaltungsbezirke wurden als der Irish Free State (Freistaat Irland) unabhängig. Sechs Verwaltungsbezirken in Ulster wurde 1920 ihr eigenes Parlament in Belfast zugesprochen und sie verblieben im Vereinigten Königreich. Eine neue Verfassung wurde 1937 eingeführt und Irland blieb im Zweiten Weltkrieg neutral. 1949 wurde die Irische Republik gegründet. Irland wurde 1955 zur UN zugelassen und trat 1973 der Europäischen Wirtschaftsunion bei, zusammen mit dem Vereinigten Königreich und Dänemark.

Wirtschaft

Als internationale Handelswirtschaft mit einem kleinen Binnenmarkt hängt Irland stark vom Außenhandel ab. Irland wird regelmäßig als einer der offensten Märkte der Welt bezeichnet und steht in Globalisierungsindizes ganz oben. Im Zeitraum von 1996 bis 2007 verzeichnete das irische Bruttosozialprodukt ein rasantes Wachstum von 7% pro Jahr und damit war Irland die am schnellsten wachsende Wirtschaft in der EU. 2008 kam es jedoch zu einer dramatischen Wende und die irische Wirtschaft trat in der ersten Hälfte dieses Jahres in eine Rezession ein. Vier Jahre nach Beginn der Rezession gibt es bislang keinen eindeutigen Hinweis darauf, dass die Wirtschaft sich erholt. Obwohl der Nettoexport weiterhin wuchs, reicht dies nicht als Ausgleich für die anhaltende Schwäche auf dem Binnenmarkt aus. Die Finanzkrise in der Eurozone und in Irland hat nach wie vor einen Einfluss auf den Binnen- und Exportmarkt. Für das gesamte Jahr 2012 wird geschätzt (von der Zentralbank), dass das reale Bruttoinlandsprodukt um etwa 0,7 Prozent und das Bruttosozialprodukt um 1,5 Prozent steigt. Eine hochgerechnete Erholung des BIP-Wachstums auf etwa 1,3 Prozent im Jahr 2013 und etwa 2,5 Prozent im Jahr 2014 zeigt, dass eine schrittweise Stabilisierung der Aktivitäten in der Binnenwirtschaft und eine Erholung bei der externen Nachfrage im kommenden Jahr erwartet wird. Diese Hochrechnungen unterliegen aber einem erheblichen Risiko, das hauptsächlich mit der externen Nachfrage zusammenhängt, die wahrscheinlich der Hauptantrieb des Wachstums im Prognosehorizont bleibt. 

Last modified:26/08/2013